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November 2007

Der November war weitgehend unspektakulär. Die Erträge erreichten das Soll insgesamt nicht, weil die Verschattung immer stärker wurde, je tiefer die Sonne ihre Bahnen zog. Während im Oktober immer noch hin und wieder Probleme mit dem Loggerprogramm auf dem Palm auftraten, schien das Problem jetzt gelöst. Ich hatte den Eindruck, dass sich das Programm aufhängt, wenn die Wechselrichter sich abends "schlafen legen", und der Palm weiter versucht, die Schnittstelle auszulesen. Ich habe im Programm die Bedingung für das Tagesende immer weiter nach vorne verlegt. Seitdem klappte es bisher immer.

Etwas Besonderes trat dann aber doch Ende des Monats am 28.11. auf: Wechselrichter 1 meldete 12mal den Fehlerstatus 14: Netzschwankungen. Mein Mann, der seinen Arbeitsplatz hier am Ort hat, bestätigte, dass sie auch in der Firma diese Netzschwankungen zu der Zeit hatten und dabei einige Geräte ausgingen.

Dezember 2007

Nach Weihnachten ließen wir die Anlage für 2 Tage allein, die Palms haben kontinuierlich aufgezeichnet. An Silvester hatten wir nochmal einen guten Tag. Wir machten uns zuerst etwas Sorgen, was wohl Silvesterböller und -raketen unseren Modulen antun könnten. Aber im Photovoltaikforum hieß es, alles was von oben drauffällt, schadet den Modulen nicht, wenn sie immerhin schon tennisballgroße Hagelkörner vertragen können. Nur von unten, also zwischen Dach und Module darf nichts kommen. Zum Neujahrsbeginn war es aber vergleichsweise ruhig um unser Haus, so dass eh keine Gefahr bestand.

Januar 2008

Im Januar sind wir weit hinter unserem Soll zurückgeblieben. Zum Teil lag es an den Wetterbedingungen, aber zu einem großen Teil auch an der Verschattung. Am 22. Januar hatten wir einen seltenen sonnigen Tag, der dann aber auch das ganze Ausmaß der Verschattung deutlich machte:

Das Foto wurde um 10:30 Uhr aufgenommen. Am Tagesverlauf erkennt man, dass zuerst Strang 1 verschattet ist, morgens so gut wie keine Leistung bringt, ab 9:30 Uhr sind beide Stränge beeinträchtigt, und ab ca. 11:30 Uhr kommt Strang 1 erst richtig in die Gänge, wenn die Sonne am Nachbarhaus vorbei ist. Erst ab 13:30 Uhr sind beide Stränge unverschattet.

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